IARU HF Championship 2019

Oliver hatte im Vorfeld bereits die 4 Antennen für 15m aufgebaut.

Insgesamt standen folgende Antennen zur Verfügung:

  • 6ele KLM @24m
  • 6ele KLM @18m
  • 5ele Hygain @14m
  • 11ele Duobander (5ele 15m) @14m
  • 3ele JP2000@12m als reine Empfangsantenne auf dem Sieglitzberg

Am Donnerstag begann der Aufbau des Shacks. Somit gab es genügend Zeit, alles ausgiebig zu testen.

Erstmals wurde auf den Einsatz von herkömmlichen Rotorsteuergeräten verzichtet. Alle Rotoren wurden auf Touchscreen Monitoren abgebildet. Wahlweise konnte man sich 1, 2 oder alle 4 Rotoren auf den Bildschirm holen und bedienen. Ein separater Monitor stellte den Grundriss des QTHs mit allen Richtung der 4 Antennen dar. So konnte man sehr schnell erkennen, wenn einmal die Antennen ungünstig zueinander standen. Funktionierte alles besser als erwartet. Ziel auf dem Touchscreen oder im Wintest anklicken und der Rotor sucht sich automatisch den kürzesten Weg incl. Beschleunigungsfunktion, hohe Drehgeschwindigkeit für weite Wege und natürlich dem rechtzeitigen Abbremsen vor erreichen des Zieles.

Freitag Abend war die Station komplett einsatzbereit und die ersten (Test-) QSOs kamen ins Log.

Am Samstagvormittag kamen noch Kevin, Alex und Max auf dem Wetzstein an. Somit war das Team komplett.

Nachdem am Freitag schon ein Gewitter direkt über den Wetzstein gezogen ist, wurden vor der Garage noch Planen aufgespannt.

Somit konnte die Verpflegung immer im Trockenen stattfinden.

Norbert versorgte uns mit dem Besten vom Grill. Es gar wie immer Gehacktes auf Toast, leckere Steaks von Corinna und Sonneberger Bratwürste. Zusätzlich noch Nudelsalat und Kuchen von Dani.

Frisch gestärkt konnte somit der Contest pünktlich begonnen werden. Die erste Schicht wurde von Oliver, Kevin und Matthias übernommen.

Die erste Stunde war nicht so der Hit mit 177 QSOs kann man eigentlich nicht zufrieden sein. Ein Grund dafür war auch das recht starke QRM von TM0HQ, welche auf der .285 waren. Selbst auf der .275 waren sie noch zu hören. Da hatten es viele DL Station schwer gehört zu werden. Tröstlich ist nur, das gerade einmal 20m SSB mit 181 QSOs besser war wie wir. Aus früheren Jahren war man schon QSO Zahlen >200 in der ersten Stunde gewohnt und das auf mehreren Bändern. Die nächsten 4 Stunden ließen mit ca 120 QSO`s/h auch nicht unbedingt Langeweile aufkommen. Erfreulich war der relativ hohe DX Anteil Richtung USA. Wenn man auch nicht von Pileup reden konnte.

Während der Funkbetrieb lief, blieb den restlichen OPs immer noch genügend Zeit für Fachsimpelei.

Ab 22:00 UTC setzte dann der ruhige Nachtbetrieb ein. Ab und zu mal noch eine laute W-Station. Aber alles mehr als überschaubar. Zum Glück hatte sich KH7XS als Überraschung bereits 1 Stunde vorher ins Log verirrt. Am Sonntag Morgen schauten wir dann neidvoll auf 15m CW. Hier kam ein UA nach dem anderen ins Log . Wir blieben davon verschont und konnten uns voll auf die jetzt besser zu arbeitenden DL Stationen konzentrieren. TM0HQ war jetzt auf der .259. Die Russen machen halt lieber CW. Als jetzt 15m CW anfing auch noch JA`s zu arbeiten wurden wir zusehends unruhig . Aber am Ende schafften es doch 10 Stationen incl. 8N1HQ ins Log . Der einzige Multi welcher gehört, aber nicht erreicht wurde war VR2HK .

Fehlerteufel gab es natürlich auch. Pünktlich zum Schichtwechsel um Mitternacht setzte nochmals starker Regen ein und bei einer Antenne verschlechterte sich das SWR zusehends. 5min Pause, SWR besser und nach 5min funken wieder schlecht. Irgendwo ist Wasser rein geraten. Nur wo? Die Antwort auf diese Frage sollte noch bis Sonntagfrüh auf sich warten lassen. Erst mal die Antenne abschalten. In der Nacht müssen 3 Antennen reichen. Früh um 6 Uhr wurden dann Kabel und Balun gewechselt, und als uns Ilmenau dann eingeholt hatte waren die Antenne wieder sendefähig.

Gegen 7 Uhr kam dann für 2 Stunden wieder etwas mehr Betrieb auf . Allerdings nur ein Strohfeuer. So reichte es in der letzten Stunde gerade einmal für 40 QSO`s . Allerdings riefen noch 2 Multis an. YB0AZ und in der letzten Minute D2XX.

Der Abbau der Station geht gefühlt jedes Jahr schneller von statten. Das Team ist mittlerweile gut eingespielt. Jeder weiß was er zu machen hat und jeder Handgriff sitzt.

Zum gemütlichen Abschluss gab es noch Kaffee & Kuchen von der Wanderhütte.

Fazit für dieses Jahr von uns, bis auf eine Antenne in der Nacht und ein paar Kleinigkeiten hat alles durchgehalten. Die Stimmung war super. Wir hatten unseren Spaß am Contest, und mit dem Ergebnis (sowohl unseres wie auch des gesamten Teams) können wir zufrieden sein.


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