International Lighthouse Lightship Weekend 2018 – DL0MFK/LH

Vom 18. bis 19. August diesen Jahres fand wieder das alljährliche ILLW statt. Wenn man einmal dabei war, dann kann man sich kaum davon wieder trennen. So kam es, dass Jochen DH1NFJ und Dani DH2FD wieder mit am Start waren.

Wie in jedem Jahr ist der Tag der Anreise der Freitag. Wir machten uns wieder gegen 5 Uhr auf dem Weg in den hohen Norden.

Dieses Mal mussten wir einen Zwischenstop in Hermsdorf einlegen und einiges an Equipment für Rolf DL2ARH mit einzuladen.

Alles kein Problem, kurze Zeit später ging die Reise weiter. Die letzten Jahre konnten wir ohne Probleme und größeren Verkehr ganz entspannt reisen. So waren wir auch in diesem Jahr schon vor 12 Uhr (nach kurzen Zwischenhalt in Usedom zum Brötchen kaufen) an der Wiese von Vadder Gentz. Udo DL2AQI wartete schon in der Pension auf die ersten Ankömmlinge und kam auch direkt mit auf die Wiese. Rolf DL2ARH und Ilona DGASK liefen auch schon ein. Nach einer kurzen Beratung machten wir uns dann doch noch auf dem Weg in den Zollhafen – der Hunger kam dann doch. Es war so warm, dass wir uns auf die kühlen Getränke wirklich richtig freuten. Es dauerte nicht lange kamen auch schon Reinhard DL5ZA und Brigitte an. Auch sie genehmigten sich schnell noch ein kühles Getränk und ein kleines Gericht aus der Karte des Imbisses.

Nach der kurzen Stärkung machen wir uns auch schon wieder auf dem Weg zu Vadder Gentz um mit dem Aufbau zu beginnen. Und schon kamen auch Jochen DM4JO und Kerstin an. Der Aufbau verlief in diesem Jahr reibungslos – kein Windchen und auch keine Wolkenbrüche wie im letzten Jahr. Die ersten Stationen gingen schon auf Sendung und die ersten Verbindungen des Wochenendes wanderten ins Log.

Pünktlich zum Abendessen trafen auch die Nachzügler Tasso DL5ZK mit Kerstin und Marc DO5AMF ein. Der Abend klang in gemütlicher Runde bis in die Nacht bei Wein und Bier aus. Damit war aber noch keine Ruhe auf dem Platz. Jochen DH1NFJ legte sich nach dem Abendessen „kurz“ hin zum entspannen. Um 12 erwachte er und konnte nicht mehr schlafen, also setzte er sich bis 3 Uhr an die Station und machte einige FT8 Verbindungen – SSB hätten ihn wohl auch die Übrigen auf dem Zeltplatz übel genommen 😀

An lange schlafen war am Samstag nicht wirklich zu denken. Die Sonne knallte schon um 8 Uhr auf den Bus und es wurde unerträglich warm, aber wie heißt es so schön „Der frühe Vogel und so…“. Mit einem gemeinsamen Frühstück starteten wir in den Tag – frische Brötchen, Rührei mit Schinken, Marmelade, Wurst, Käse und die Neuheit Hackepeter von Kerstin und Tasso. Besser lebt man auch in einem Hotel nicht.

Gleich nach dem Frühstück waren die Stationen wieder besetzt. Aus einigen Ecken tönten Morsesignale, aus anderen Quietsch-Signale (FT8) und aus wieder anderen Ecken SSB-Signale und im Zentrum des Geschehens saß der Rest der Truppe gemütlich bei einem Plausch.

Am Freitag, als Jochen seine Station mit ein paar SSB-QSOs testete funkte er zufällig mit DK7RD, Thorsten. Durch Zufall stellte sich heraus, dass er auch auf Usedom war. Wir staunten am Samstag morgen nicht schlecht, als dann Thorsten mit seiner Hündin Saga um die Ecke kam. Es gab einige gute Unterhaltungen und welch Vorteil – wir hatten sogar gleich einen Fotografen für das Gruppenbild gratis dazu bekommen.

v.l. Dani DH2FD, Reinhard DL5ZA, Jochen DH1NFJ, Udo DL2AQI, Brigitte, Kerstin, Jochen DM4JO, Kerstin, Tasso DL5ZK, Marc DO5AMF, Ilona DG1ASK, Rolf DL2ARH

v.l. Dani DH2FD, Reinhard DL5ZA, Jochen DH1NFJ, Udo DL2AQI, Brigitte, Kerstin, Jochen DM4JO, Kerstin, Tasso DL5ZK, Marc DO5AMF, Ilona DG1ASK, Rolf DL2ARH

Nachmittags wurde weiterhin fleißig gefunkt.

Gegen Abend gab es dann auch schon Bratwürste – dieses Mal aus Nordhausen. Die Temperaturen waren extrem angenehm. So konnten wir sehr lange aushalten. Einige verabschiedeten sich gegen halb 2, andere gegen halb 5 und die letzten saßen noch bis halb 6 Uhr morgens.

Nach der kurzen Nacht erwachten wir wieder bei schönstem Wetter. Selbstverständlich geht es nur richtig los mit  Kaffee und gutem Frühstück. Für die nächsten Stunden bis in den Nachmittag war dann wieder DL0MFK/LH in den verschiedenen Betriebsarten in der Luft. Am Nachmittag reisten dann auch schon die ersten ab. Kerstin und Jochen DM4JO machten sich nach dem Kaffeetrinken gleich wieder auf dem Weg. Ein wenig später startete auch schon Marc, DO5AMF – er hatte aber auch noch einen sehr weiten Weg mit viel Stau kam er dann früh gegen 5 Uhr zu Hause an.

Der Rest machte wieder gemütlich Abendbrot auf der Wiese. Jochen, DH1NFJ, und ich, DH2FD, kapselten uns einmal gemeinsam mit meinen Eltern zu einem gemütlichen Abendessen in Usedom ab. Wenn man schon da oben ist, dann möchte man doch einmal Fisch gegessen haben. Nach unserer Rückkehr auf die Wiese setzten wir uns wieder mit in die Runde und tranken noch ein oder zwei Bier bzw. Wein. Der Abend war dieses Mal auch schon um 10 vorbei. Die kurzen Nächter der vergangenen Tage haben sich bemerkbar gemacht.

Am Montagmorgen erwachte ich und blickte aus dem Bus. Ich konnte Reinhard, DL5ZA, beim herumwuseln auf der Wiese erkennen und dachte mir noch so „was macht er da?“. Ich sah nur, dass er irgendetwas von der Wiese aufräumt, aber wir haben doch nichts rumgeschmissen… Also kroch ich aus meinem Schlafsack. Reinhard klärte mich dann kurzer Hand auf – wir hatten wohl nächtlichen Besuch in Form von Tieren auf dem Platz, denen es großen Spaß bereitete unseren Müll zu durchwühlen. Später stellte sich dann auch heraus, dass sie es auch auf Ilonas Schuh abgesehen hatten.

Nach einem wieder tollen Frühstück hieß es dann einräumen, aufräumen und los. Etwas wehmütig, denn wir hatten in diesem Jahr ganz tolles Wetter – nicht ein Regentropfen. Die Bustür geschlossen, von allen herzlich verabschiedet und schon ging es wieder Richtung Heimat. Kurz bevor wir Usedom verlassen haben fing es an mit Regnen – ob das ein Zeichen war?

Die Heimfahrt gestaltete sich ebenso enstpannt wie die Hinfahrt. Kurzer Halt in Hermsdorf, Rolfs Equipment abgeladen und die letzten Kilometer angetreten. Nach insgesamt 6 Stunden kamen wir gesund und müde an.

Alles in Allem wieder ein wundervolles Wochenende. Vielen Dank an alle Beteiligten.


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