Sturmschäden auf dem Sieglitz Teil 1

Hier mal ein paar Bilder von den ersten Surmschäden des Jahres 2009 auf dem Sieglitz.
Am Montag den 23.11.2009 kam ich auf den Sieglitz und sah die Beschehrung.

Die hinteren 3 Elemente der 5ele 10m Yagi standen schräg und bewegten sich je nach Einfallswinkel des Windes zwischen fast Horizontal und fast Vertical. Toll am Wochenende ist WWDX.

Die hinteren 3 Elemente der 5ele 10m Yagi standen schräg und bewegten sich je nach Einfallswinkel des Windes zwischen fast Horizontal und fast Vertical. Toll am Wochenende ist WWDX.

Beim Versuch die Antenne in einen besseren Winkel in den Wind zu drehen, ist das 3. Element am Erreger der W-Lan Schüssel hängen geblieben, und konnte nur durch Einwirkung von Gewalt (wildes hin und her bewegen des Rotors) wieder gelöst werden. Die Folge war das das Element dabei verbogen wurde. Weiterhin wurde der Beweis erbracht das eine verklemmte Antenne auch einen Ham IV Rotor zum anhalten bewegen kann.

Beim Versuch die Antenne in einen besseren Winkel in den Wind zu drehen, ist das 3. Element am Erreger der W-Lan Schüssel hängen geblieben, und konnte nur durch Einwirkung von Gewalt (wildes hin und her bewegen des Rotors) wieder gelöst werden. Die Folge war das das Element dabei verbogen wurde. Weiterhin wurde der Beweis erbracht das eine verklemmte Antenne auch einen Ham IV Rotor zum anhalten bewegen kann.

Am Mittwoch den 25.11.2009 war dann der 1. Reperaturversuch geplant, vorrausgesetzt das die Stürme der letzten 3 Tage bis dahin verschwunden sind. Verschwunden waren sie nicht, dadurch dauerten die letzten 10m des Aufstieges allein rund 5-10min. Auf diesem Bild kann man sehrschön das verbogene 3. Element sehen.

Am Mittwoch den 25.11.2009 war dann der 1. Reperaturversuch geplant, vorrausgesetzt das die Stürme der letzten 3 Tage bis dahin verschwunden sind. Verschwunden waren sie nicht, dadurch dauerten die letzten 10m des Aufstieges allein rund 5-10min. Auf diesem Bild kann man sehrschön das verbogene 3. Element sehen.

Oben angekommen erstmal die ganze Sache begutachten, wie erwartet an der 1. Verbindungsstelle des Boomrohres fehlten 2 schrauben, dadurch konnte sich der hintere Teil frei drehen. Also das ganze gerade drehen, ein durchgehendes Loch bohren und eine M8er Schraube durchstecken und Verschrauben, nichts leichter als das, hatte alles dafür schon am Mann.

Oben angekommen erstmal die ganze Sache begutachten, wie erwartet an der 1. Verbindungsstelle des Boomrohres fehlten 2 Schrauben, dadurch konnte sich der hintere Teil frei drehen. Also das ganze gerade drehen, ein durchgehendes Loch bohren, eine M8er Schraube durchstecken und verschrauben, nichts leichter als das, hatte alles dafür schon am Mann.

Wenn man auf eines der von mir hochgeladenen Bilder klickt öffnet sich normalerweise ein bild im Format 1024x768. Da mir dieses Bild so gut gefallen hat habe ich es in voller (HD) Auflösung hochgeladen. Da sieht man erstmal das der 9m hohe Rohrmast auf einem über 14m hohen Beton turm steht, und die ganzen Arbeiten in 24m Höhe über dem Thüringerwald stattfinden. Klick ruhig mal drauf.

Wenn man auf eines der von mir hochgeladenen Bilder klickt öffnet sich normalerweise ein Bild im Format 1024×768. Da mir dieses Bild so gut gefallen hat habe ich es in voller (HD) Auflösung hochgeladen. Da sieht man erstmal das der fast 10m hohe Rohrmast auf einem über 14m hohen Betonturm steht, und die ganzen Arbeiten in 24m Höhe über dem Thüringerwald stattfinden. Klick ruhig mal drauf (2,5 MB).

Wehrend ich da oben rumgestanden habe und mir eine "leichte" Prise um die nase wehte, stand Frank DH8WE unten am Boden und hat diese Bilder hier geschossen und die Antenne immer so gedreht das ich am optimalsten ran komme. Leider kann man nicht so richtig sehen wie ich mit hile eines Akkuschraubers ein 8mm Loch indas sehr zähe Aluminium bohre. Ich hatte 2 niegelnagelneue Bohrer mit genommen, und es dauerte trotzdem ewig bis das Loch drin war.

Wehrend ich da oben rumgestanden habe und mir eine „leichte“ Prise um die Nase wehte, stand Frank DH8WE unten am Boden und hat diese Bilder hier geschossen und die Antenne immer so gedreht das ich am optimalsten ran komme. Leider kann man nicht so richtig sehen wie ich mit hilfe eines Akkuschraubers ein 8mm Loch indas sehr zähe Aluminium bohre. Ich hatte 2 niegelnagelneue Bohrer mit genommen, und es dauerte trotzdem ewig bis das Loch drin war.

Man hat nur sehr wenige Stellen auf dem Gelände wo man freien Blick auf den Turm hat, sodas man die ganzen Arbeiten von unten sehr schlecht sehen kann. Hier ist die Schraube bereits drin, Der Akkuschrauben hängt bereits wieder rechts am Sicherheitsgurt und Frank hat den Beam 30 grad weiter rum gedreht, so das ich "nur" noch das krumme Element nach oben drücken muss. Ha Ha, da drückst de nix, also Element losschrauben um 180 grad nach oben drehen und ranhängen, bis es gerade ist. Die Shuttleastronauten habens bei ihren Weltraumspaziergängen einfach, die haben keinen Wind und wenn sie was fallen lassen fällt es nich gleich wer weis wie weit runter.

Man hat nur sehr wenige Stellen auf dem Gelände wo man freien Blick auf den Turm hat, sodas man die ganzen Arbeiten von unten sehr schlecht sehen kann. Hier ist die Schraube bereits drin, Der Akkuschrauben hängt bereits wieder rechts am Sicherheitsgurt und Frank hat den Beam 30 grad weiter rum gedreht, so das ich „nur“ noch das krumme Element nach oben drücken muss. Ha Ha, da drückst de nix, also Element losschrauben um 180 grad nach oben drehen und ranhängen, bis es gerade ist. Die Shuttleastronauten habens bei ihren Weltraumspaziergängen einfach, die haben keinen Wind und wenn sie was fallen lassen fällt es nich gleich wer weis wie weit runter, aber bei denen bringt „ranhängen“ dafür garnix hi.

Der Wind war so stark das durch die Reibung sogar das Boomrohr bis zur Rotglut erhitzt wurde, hi. Am Ende wurde ich noch durch einen Sonnenuntergang belohnt wie man ihn auf dem Sieglitz nur an einer Stelle beobachten kann, über den Bäumen.

Der Wind war so stark das durch die Reibung sogar das Boomrohr bis zur Rotglut erhitzt wurde, hi. Am Ende wurde ich noch durch einen Sonnenuntergang belohnt wie man ihn auf dem Sieglitz nur an einer Stelle beobachten kann, über den Bäumen.

So geschafft, gleich wieder festen Boden unter den Füßen, und hier in 17m Höhe war es geschützt durch die Bäume schon fast Windstill.

So geschafft, gleich wieder festen Boden unter den Füßen, und hier in 17m Höhe war es geschützt durch die Bäume schon fast Windstill.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Frank DH8WE bedanken der mir bei dieser Aktion als Bodenpersonal eine große Hilfe war. Nun wollen wir mal hoffen das der Beam den Winter unbeschadet übersteht.
Die nächsten Sturmschäden wurden schon festgestellt, die Beiden dipole für 40m/30m und 80m sind runtergekommen, das gemeinsame Abspannseil ist gerissen, und die 80m Loop hat Probleme mit dem Speisekabel, ein Bildbericht zum Wiederaufbau wird folgen, wenn es dennsoweit ist, wahrscheinlich am Wochenende während Frank WWDX funkt.
Die drei Verticals und der Spiderbeam haben bislang den Sturm unbeschadet überstanden.

73 de Matthias DG0OKW


Kommentare

Sturmschäden auf dem Sieglitz Teil 1 — 2 Kommentare

  1. Hallo Matthias !
    Da hast Du ja ganz schön mit dem Wind zu kämpfen gehabt. Hoffentlich hattest Du auch einen Strick (Leine)mit nach oben genommen falls doch mal was in Richtung Erdboden verschwindet. Ich kenne das Problem von Wilhelmsdorf. Dort war eine 2 El Quad. Die mußte auch fast jedes Frühjahr, bzw. nach Sturm überholt werden. Deshalb haben wir dann den 5 Band Beam TS5 von Titanex auf den Mast montiert und gehofft all die Übel los zu sein. Aber auch da gab es Probleme und der Reflektor für 20m ist nach Sturm gebrochen. So schön es ist einen einen Standpunkt auf der Höhe zu haben, Probleme wird es da immer geben. Nun hoffe ich, das auch die anderen Antennen wieder einsatzfähig sind und ihr schöne Verbindungen im WWDXcw erreicht.

    vy 73 Klaus DL1ASF

  2. Hallo Klaus
    Ja mit dem Wind ist es da oben immer heftig, da kann am Boden Windstille sein und oben auf dem Mast pläßt es einem die Mütze vom Kopf. Also ich selber war natürlich angegurtet, anders kann man da garnicht arbeiten, und mein Akkuschrauber war auch angeleint, auf dem 3. letzten Bild kann man es sehen, an meiner rechten Seite hängt der Akkuschrauber, und wenn man genau hinsieht sieht man die Schnur. Irgent wann muss ich euch in Wilhelmsdorf mal besuchen, und mir das ganze mal ansehen. Ich weis garnicht ob du schon mal auf dem Sieglitz warst, und das ganze mal aus der Nähe betrachtet hast?
    Also der 1. Tag WWDX lief richtig gu.e Der Frank DH8WE macht Single Operateur Single Band auf 10m mit, und hat wohl schon 125 QSOs 14 Zonen und 43 Länder (deutlich mehr als DR1A, grins) und da kommt noch ein Tag. Ausbreitungsbedingungen sind leider nicht mal ansatzweise so gut wie zum WWDX SSB, aber besser wie letztes Jahr, und die gesamte Technik spielt zu 100%, was will man mehr…

    73 de Matthias DG0OKW

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