Sturmschaden auf dem Sieglitz

Eigentlich wollte ich heute nur mal schnell auf den Sieglitz und mal nach dem rechten sehen…
Nur was ich da zu sehen bekam hat mir definitiv nicht gefallen. Der 5ele 10m Beam hing auf „Halbmast“.
Glück im Unglück war die Tatsache das das Koaxkabel (vom Typ RG8) welches die letzten paar Meter vom Ende des 7/8 Cellflex bis zur Buchse des Strahlers überbrückt die ganze Konstruktion vor dem Absturz bewahrt.
Ich hab dann versucht in 22m höhe bei Sturm und Nebel Ein Seil um den Mittelpunkt des Booms und den Mast zu legen so das, wenn das Kabel reist, der beam nicht ungebremmst in die tiefe fällt. Weiter unten hab ich dann noch ein Seil um den Boom geworfen welches die Antenne an den mast herann zieht, und das ganze ein wenig unter Spannung hällt, so das die ganze Konstruktion nich so sehr im Wind wackelt.
Thema Wind, also wenn man unten vor dem Turm im Wald (auf 730m üNN) steht merkt man garnichts von Wind und Nebel, in 15m Höhe auf der obersten Plattform des Turmes weht ein laues Lüftchen und man bekommt mit das der ganze Berg im Nebel liegt, Wenn man sich dann in über 20m Höhe begeben hat (über die Bäume) ist man 90% der Zeit damit beschäftigt sich festzuhalten, und gegen die schnell ziehenden Wolken anzu kämpfen, Der wind war heute noch so stark das es mir meine Mütze vom Kopf geweht hat, was bislang nur einmal auf dem Wetzstein Turm passiert ist, hab sie nicht wieder gefunden, konnte den Flug leider nicht verfolgen, fals in Lobenstein einer ein schwarzes Basecap mit ner weisen 20 drauf finden sollte, das ist meins… hihi
So jetzt sind die meisten von euch doch bestimmt neugierig was denn nun eigentlich nachgegeben hat, wo die Schwachstelle lag. Also, der Rotor (ein riesiges masives Teil aus Stasis Zeiten) wird mit hilfe von 4 M8x16 Senkkopfschrauben auf eine 5mm starke Stahlplatte geschraubt (Bodenplatte aus dem Wetzsteinbunker) diese Bodenplatte wird mit samst Rotor mit 4 stück M12x25 Schrauben auf den Flasch geschraubt welcher an der Spitze des obersten Rohrsegmentes (serienmäsig) befestigt ist.
Im Moment hängt der Rotor an der Antenne und die Bodenplatte ist wahrscheinlich noch oben auf der Spitze des Mastes (konnte ich nich genau sehen da meine Brille total zugeregnet war und ohne Brille is das Bild auch unscharf) Soweit ich das erkennen konnte haben keinen Schrauben aus der unterseite des Rotors mehr raus geschaut. Es ist noch nicht ganz klar ob die Gewinde die in den Rotor (serienmäsig) reingeschnitten waren nachgegeben haben und sich die Schrauben rausgerissen haben, oder ob durch Seitliche Wind kräfte der Beam sich drehen wollte und einfach die 4 Schrauben in einer Drehbewegung abgeschehrt hat. Das muss dann geklärt werden wenn alles wieder am Boden ist (auf welche Art auch immer). Im Moment gibt es leider keine Möglichkeit (ohne seinen eigenen Arsch zu riskieren) den Beam ab zu bauen. Also Abwarten.

So denn 73 de Matthias DG0OKW


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